Pfannen

Gestern haben sich wieder einmal die Pfannensammler getroffen. Jährlich finden in der Ennepetaler Stadthalle Veranstaltungen rund um die Pfanne statt, zu der alle Pfannenphile herzlich eingeladen sind. Auch diesmal demonstrierten drei bis fünf Phannenphobe vor der Stadthalle, aber sie konnten den reibungslosen Ablauf der Pfannenmesse nicht stören.

Das bunte Treiben ist auch für Pfannenneulinge immer wieder faszinierend. Tauschen an der einen Ecke Pfannenliebhaber ihre Dubletten miteinander aus, wird an einem anderen Tisch im Tefelkatalog geblättert, in dem alle Pfannen mit Wertangaben aufgeführt sind. Ein Vortrag des Pfannenologen Dr. Herbert Schmitzmann zum Thema „Wie bewahre ich mehr als 30 Pfannen unauffällig und werterhaltend in einer Zwei-Zimmer-Wohnung auf?“ fand großen Anklang.

Während Anfänger ihre Pfannen meist einfach in Schuhkartons mitbringen, hat der gehobene Pfannensammler eine reiche Auswahl an schönen Pfannenalben. Das reicht von ledergebunden mit Goldschnitt für den eher traditionellen Typ bis hin zum bauhausgebrägten schlichten Album mit Acrylglasdeckel.

Die Pfannung der Veranstaltung war auch diesmal wieder eine große Auktion für seltene Pfannen am späten Nachmittag. Viele Pfannen wechselten dort ihre Besitzer, eine ältere Dame brach in Tränen aus, weil es ihr diesmal endlich gelungen war, eine seltene Creusotpfanne zu ersteigern, die ihr schon seit Jahren in der Sammlung fehlte.

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